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Die Suonen des Wallis : Gouvernanz und Nachhaltigkeit, gestern und heute : die Grossa und die Suonen des Gredetschtales


Auteur: 
RODEWALD, Raimund
Edition
LausanneIDHEAP: Chaire Politiques publiques et durabilitéWorking paper de l'IDHEAP
Caractéristiques
103Pas d'illustrations
Autres données
AllemandNon consultableE.ROD06712012


Nbre ex.: 
1
ISBN: 
Edition: 
Situation commerciale: 
Description: 
Diese Fallstudie befasst sich mit dem Bewässerungssystem der Gredetschwasserleitungen und im
Besonderen mit der Grossa (Grosse Wasserleitung) von Birgisch (Abb. 1). Nach Schmid (1994)
bestanden auf der Birgischer Seite sechs Wasserleiten (Obersta, Gärtiery, Grossa, Untersta,
Dristneri, Gippiwasser), die aus dem Gredetschtal vom Mundbach abzweigten. Zusätzlich dienten
auch die Nessjeri oder Restwasserleitung, die dem Chelchbach entsprang, und die Gibiery, die
aus der Nessjeri gefasst wurde, der Bewässerung von Gütern auf der Birgischer Seite. Auf Munder
Seite existierten insgesamt 10 Wasserleitungen, die ebenfalls hangparallel verliefen. Diese grosse
Zahl von Wasserleitungen aus dem Gredetschtal belegen die hohe Bedeutung der Wasserzuführung
als Trink- und Wässerwasser. Vor allem die Munder Wasserleitungen führten früher entlang
von spektakulären Felspassagen, wie dies die Wyssa noch heute in erlebbarer Weise zeigt.
Die Grossa verläuft heute über knapp 3 km (früher mit der höher gelegenen Fassung etwa 200 m
länger) und wurde als Wasserleitung von kantonaler Bedeutung taxiert (kantonales Inventar der
Suonen 1993). Der Kanal wurde 1971 saniert, die Fassung zur Understa talseitig verschoben und
führt im oberen Bereich seither auch das Wasser der Untersta bis zum Verteiler beim Ort genannt
Steigrächa mit. Danach wird das Wasser auf beide Suonen knapp häfltig aufgeteilt. Die Fassung
der Grossa befindet sich auf Munder Territorium (ebenfalls Teil der neuen Fusionsgemeinde Naters)
und ursprünglich befand sich das Ende bei Stockini auf Natischer Boden, was eine Gesamtlänge
von 3 km ergab. Beide Suonensysteme auf Munder und Birgischer Seite erfuhren verschiedene
Zusammenlegungen und Sanierungen. Am stärksten fielen diese auf Munder Seite aus.
Mit Ausnahme der untersten Wasserleitungen, die seit dem Bau der Lötschbergstrecke der BLS
gehören, befinden sich die übrigen Leitungen seit Jahrhunderten im Besitz von Geteilschaften.
Secteur géographique: 
Valais



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