Bisse d'Ayent
Die Suone von Ayent wurde vor 1442 errichtet und ist mit etwa 20 km Länge und bis zu 500 Liter/Sekunde eine der größten Suonen vom Wallis. Zu 5/7 gehört sie der Gemeinde Ayent und zu 2/7 der Gemeinde Grimisuat. Seit 1956 beginnt die Ayent-Suone in Samarin, wo sie ihr Wasser von der Wasserleitung des Liène-Wasserwerks bekommt. Ihr Oberlauf ist also stillgelegt worden, aber entlang des Weges können die Wanderer manche interessanten Überreste entdecken.
Diese Suone-Trasse ist spektakulär, ganz besonders bei Torrent-Croix, wo sie an sog. Holzkrapfen (Stützbalken, wiederhergestellt) hängt und bei des Follés, wo dem Felsgrat entlang führt. Die Suone besitzt einen Wasserhammer, der am Eingang des Torrent-Croix-Tunnels liegt. Die alte Entnahmestelle liegt in der Liène-Schlucht und kann neu wieder zu Fuss erreicht werden (Dauer : eine halbe Stunde ab dem Ort, wo der Weg in Richtung Staumauer zu steigen anfängt).
Die Ayent-Suone und die Rawylstrasse kreuzen sich in Ehéley.
Die Ayent-Suone führt von Tseuzier bis zu den Maiensässen (mayens) von Arbaz.
Vom Tseuzier-Staudamm (Bus-Haltestelle) dem ins Liène-Tal hinunter führenden und beim Restaurant beginnenden Weg bis zur Suone folgen. Entlang der Suone führt der Pfad bis zu den Mayens d’Arbaz (Bus-Haltestelle "Café du Lac"). Ausgeschilderter Bergweg (im oberen Teil schwindelerregend, jedoch mit Handlauf versehen). Dauer: 3 stunden.
Von Anzère aus kann man die Ayent-Suone und die Sitten-Suone (bisse de Sion) zu einer Schlaufenwanderung kombinieren.
Vom Parking bei den Tennisplätzen (Bus-Haltestelle "bisse de Sion") der Suone entlang nach Tseuzier hinauf wandern und über die Sitten-Suone zurückkehren. Dauer: 5 Stunden
Chrapfen, Brätterchännel, Wasserschlägul,



